Schlupfwarzen stillen gelingt in den allermeisten Fällen problemlos. Ihr Baby trinkt an der Brust, nicht an der Brustwarze. Mit den richtigen Anlege-Techniken docken auch flache, hohle oder eingezogene Warzen an.

Es ist die zweite Nacht zu Hause, Ihr Baby dreht den Kopf, sucht, findet die Brustwarze aber nicht richtig zu fassen. Und irgendwo meldet sich der Gedanke, ob mit Ihren Brustwarzen etwas nicht stimmt. Wenn Sie Schlupfwarzen stillen möchten und gerade das Gefühl haben, Ihr Körper mache es Ihrem Kind schwerer als nötig, dann sind Sie hier richtig.

Vorab das Wichtigste: Eine flache oder eingezogene Brustwarze ist keine Fehlfunktion. Sie ist eine von vielen normalen Formen. Rund sieben bis zehn Prozent der Frauen haben Flach oder Hohlwarzen, und die große Mehrheit von ihnen stillt erfolgreich. Ihr Baby ist erstaunlich anpassungsfähig und kennt ohnehin nur Ihre Brust, keine andere.

In den nächsten Abschnitten lesen Sie, welche Brustwarzenformen es gibt, warum das Anlegen anfangs schwerer sein kann und welche Handgriffe und Hilfsmittel Ihnen jetzt konkret weiterhelfen. Ohne Druck, ohne Schuldzuweisung.

Was sind Schlupfwarzen, Flachwarzen und Hohlwarzen?

Die drei Begriffe werden oft durcheinander verwendet, meinen aber leicht Unterschiedliches. Alle drei beschreiben eine Brustwarze, die weniger stark hervortritt als die sogenannte Standardform.

Einen einfachen Selbsttest können Sie zu Hause machen: Drücken Sie mit Daumen und Zeigefinger sanft auf den Rand des Warzenhofs. Eine hervortretende Brustwarze richtet sich dabei auf. Eine Hohlwarze zieht sich nach innen und bildet eine kleine Mulde.

Ob eine Form ein oder beidseitig auftritt, ist ganz unterschiedlich. Manche Frauen haben nur an einer Brust eine Schlupfwarze, und ihr Baby trinkt später sogar bevorzugt an dieser Seite. Die Anpassungsfähigkeit von Neugeborenen ist hier größer, als die meisten erwarten.

Spielt die Größe oder Form der Brustwarze wirklich eine Rolle?

Eine Sorge, die viele Mütter nachts umtreibt: Sind meine Brustwarzen zu klein, zu flach, zu anders? Die beruhigende Antwort lautet, dass die Größe der Brustwarze für den Stillerfolg kaum entscheidend ist. Ihr Baby saugt nicht an der Warze wie an einem Strohhalm, sondern nimmt einen großen Teil des Warzenhofs in den Mund.

Auch die Form Ihres Babys spielt eine Rolle: Ein kräftiges, waches Neugeborenes docket auch an einer flachen Warze oft mühelos an, während ein erschöpftes oder zu früh geborenes Baby anfangs mehr Unterstützung braucht. Es ist also selten eine einzelne Ursache, sondern das Zusammenspiel aus Warzenform, Reife des Babys und Anlegetechnik. Und an allen drei Punkten lässt sich etwas verändern.

Kann man mit Schlupfwarzen überhaupt stillen?

Ja. Und zwar deutlich häufiger, als die anfängliche Unsicherheit vermuten lässt. Der entscheidende Punkt, den viele in den ersten Tagen nicht auf dem Schirm haben: Ihr Baby saugt nicht an der Brustwarze, es nimmt einen großen Teil des Warzenhofs in den Mund und massiert mit Zunge und Kiefer die dahinterliegenden Milchgänge. Die Brustwarze reicht dabei tief in den Mundraum, bis in die Nähe des Gaumens.

Das bedeutet: Die Form der Brustwarze entscheidet nicht allein über den Stillerfolg. Wichtiger ist, dass Ihr Baby genug Brustgewebe erfasst. Genau deshalb gelingt das Stillen auch an flacheren Warzen oft besser als gedacht, sobald das Anlegen sitzt.

Was in den ersten Tagen tatsächlich eine Rolle spielt: Neugeborene haben einen kleinen Mund und saugen anfangs weniger kraftvoll. Wenn Ihr Baby zusätzlich zu früh geboren wurde oder erschöpft ist, kann eine Flach oder Hohlwarze den Start erschweren. Das ist eine vorübergehende Herausforderung, kein dauerhaftes Hindernis.

Die La Leche League International weist in ihren Informationen zu flachen und eingezogenen Brustwarzen darauf hin, dass betroffene Babys manchmal etwas mehr Zeit und Geduld brauchen, das Stillen aber möglich ist.

Ist es möglich, mit eingezogenen Brustwarzen zu stillen?

Ja, auch mit eingezogenen Brustwarzen ist Stillen in den meisten Fällen möglich. Eine echte Hohlwarze, die sich bei Druck auf den Warzenhof nach innen zieht, erschwert das Andocken zwar, macht es aber selten unmöglich. Mit Techniken zum Hervorholen der Warze vor dem Anlegen, viel Hautkontakt und etwas Geduld lernen die meisten Babys, auch eine eingezogene Warze zu fassen. Bei einer stark ausgeprägten, beidseitigen Hohlwarze lohnt sich frühe Begleitung durch eine Stillberaterin.

Warum das Anlegen bei flachen Brustwarzen schwerer sein kann

Es hilft zu verstehen, was mechanisch passiert. Damit der Saugreflex Ihres Babys zuverlässig auslöst, sollte die Brustwarze weit genug in den Mund reichen, um den Gaumen zu berühren. Bei einer flachen oder eingezogenen Warze passiert das anfangs manchmal nicht, und Ihr Baby findet keinen richtigen Halt.

Die Folge kann ein Kreislauf sein: Das Baby rutscht ab, saugt nur an der Warzenspitze statt am Brustgewebe, und das wiederum kann zu wunden Brustwarzen führen. Wenn Sie zusätzlich zur Formfrage bereits Schmerzen haben, lohnt sich ein Blick auf die Anlegetechnik Schritt für Schritt und auf die Pflege bei wunden Brustwarzen.

Wichtig ist die Reihenfolge im Kopf: Nicht Ihre Brustwarze ist das Problem, sondern die Positionierung, die sich anpassen lässt. Und genau darum geht es im nächsten Abschnitt.

Sieben Wege, wie das Anlegen bei Schlupfwarzen gelingt

Diese Techniken lassen sich einzeln oder kombiniert anwenden. Probieren Sie in Ruhe aus, was zu Ihnen und Ihrem Baby passt.

TechnikWas sie bewirktWann besonders sinnvoll
Zurückgelehnte StillpositionNutzt die kindlichen Suchreflexe, Baby dockt aktiver anErste Tage, unsicheres Andocken
Brustwarze vorformenWarze wird kurz aufgerichtet, leichter zu fassenDirekt vor dem Anlegen
KältereizKurze Stimulation lässt die Warze hervortretenFlach und Schlupfwarzen
Kurz anpumpenZieht die Warze heraus, Milch fließt sofortHartnäckiges Andocken
Reverse Pressure SofteningMacht prallen Warzenhof weicher und fassbarerBei Milcheinschuss, geschwollener Brust
Asymmetrisches AnlegenWarze zeigt zur Nase, Baby fasst von untenAlle Formen
BrustwarzenformerSanfter Druck holt die Warze über Zeit herausFlach und Hohlwarzen

Im Detail:

Zurückgelehnt stillen. In halb liegender, zurückgelehnter Position arbeiten die angeborenen Reflexe Ihres Babys für Sie. Es sucht selbst, hebt den Kopf und dockt oft tiefer an, als wenn Sie es aktiv anlegen.

Vorformen. Rollen Sie die Brustwarze vor dem Anlegen sanft zwischen Daumen und Zeigefinger, oder legen Sie die Finger in ein C oder V um den Warzenhof und üben leichten Druck aus. Das hebt die Warze kurz an.

Kältereiz. Ein kurzer Moment mit einem kühlen, feuchten Waschlappen lässt manche Warzen stärker hervortreten. Nur kurz, damit die Brust insgesamt warm bleibt.

Kurz anpumpen oder von Hand ausstreichen. Wenn Sie vor dem Anlegen ein bis zwei Minuten anpumpen, richtet sich die Warze auf und es fließt bereits Milch. Für Ihr Baby ist das eine schnelle Belohnung ohne große Anstrengung. Wie das Abpumpen praktisch funktioniert, lesen Sie unter Muttermilch abpumpen.

Reverse Pressure Softening. Ist Ihr Warzenhof durch den Milcheinschuss prall und geschwollen, drücken Sie mit den Fingerkuppen rund um die Warze für etwa eine Minute sanft in Richtung Brustkorb. Das verteilt die Flüssigkeit und macht den Bereich weicher und besser fassbar.

Was viele Mütter überrascht: Oft ist es gar nicht die Warzenform, die das Andocken schwer macht, sondern ein durch den Milcheinschuss geschwollener Warzenhof. Sobald der weicher ist, klappt das Anlegen plötzlich, obwohl sich an der Brustwarze selbst nichts geändert hat.

Der Super-Nippel-Effekt: Warum Flaschensauger das Anlegen erschweren

Ein Zusammenhang, den viele Ratgeber auslassen, in der Stillberatung aber regelmäßig eine Rolle spielt: Wenn ein Baby in den ersten Wochen früh an einen Flaschensauger, Schnuller oder ein Stillhütchen gewöhnt wird, sucht es beim Anlegen unbewusst nach diesem festen, langen Sauger. An einer flachen oder weichen Brustwarze findet es diesen Widerstand nicht und tut sich dann noch schwerer.

Man spricht hier salopp vom Super-Nippel-Effekt. Für Sie heißt das konkret: Solange sich das Stillen an einer flachen Warze noch einspielt, hilft es, feste Sauger möglichst zu vermeiden. Was das genau bedeutet und wie eine echte Saugverwirrung entsteht, lesen Sie unter Saugverwirrung erkennen und vermeiden.

Falls Ihr Baby in dieser Phase zugefüttert werden muss, gibt es sanftere Wege als die Flasche:

So bekommt Ihr Baby, was es braucht, ohne sich an einen Sauger zu gewöhnen, der später mit der Brust konkurriert.

Brustwarzenformer, Niplette und Hofmann-Technik im Überblick

Neben den Anlege-Techniken gibt es Hilfsmittel und Handgriffe, die gezielt die Warzenform beeinflussen sollen. Hier eine ehrliche Einordnung, weil die Studienlage bei allen dreien begrenzt oder gemischt ist.

Brustwarzenformer sind flache Silikon oder Kunststoffschalen, die im BH getragen werden. Durch sanften Druck auf den Warzenhof soll die Brustwarze nach und nach herausgeholt werden. Die wissenschaftlichen Ergebnisse dazu sind widersprüchlich. Frühere Untersuchungen konnten keine klare Verbesserung der Warzenform und keine Verlängerung der Stilldauer belegen. Neuere Studien deuten auf eine gewisse positive Wirkung bei Flach und Hohlwarzen hin. Bei reinen Schlupfwarzen ließen sich keine eindeutigen Effekte feststellen.

Ein Hinweis aus der Anwendung: Nach dem Milcheinschuss können Brustwarzenformer das Auslaufen von Milch verstärken und bei Frauen mit viel Milch möglicherweise Milchstau begünstigen, weil sie auf die Milchgänge drücken. Viele setzen sie deshalb nach dem Milcheinschuss wieder ab.

Die Niplette ist ein kleines Saug-Hilfsmittel, das gezielt eingezogene Brustwarzen durch sanften, dauerhaften Unterdruck dehnt. Sie wird eher bei ausgeprägten Hohlwarzen und oft schon vor der Geburt eingesetzt. Auch hier ist die Evidenz begrenzt, in Einzelfällen berichten Frauen aber von einem spürbaren Effekt.

Die Hofmann-Technik ist ein manueller Handgriff, bei dem der Warzenhof mit beiden Daumen sanft auseinandergezogen wird, um Verklebungen zu lösen. Sie wird traditionell empfohlen, ihr Nutzen ist wissenschaftlich allerdings umstritten. Als sanfte, kostenlose Methode kann man sie ausprobieren, sollte davon aber keine Wunder erwarten.

Brustwarzenformer führen mehrere Anbieter in vergleichbarer Qualität, etwa klassische Brustwarzenformer* oder elektrische Brustwarzenformer. Für die Niplette gibt es ebenfalls verschiedene Bezugsquellen, zum Beispiel diese Niplette*. Achten Sie weniger auf die Marke als auf eine weiche Silikonmembran, gute Passform und ausreichend Luftlöcher für die Hautgesundheit.

Ein wichtiger Hinweis noch: Wenn Ihnen ein verkürzter Gebärmutterhals bekannt ist oder eine Frühgeburt im Raum steht, sprechen Sie vor der Anwendung mit Ihrer Frauenärztin, da die Stimulation der Brustwarzen Wehen auslösen kann.

Hohlwarzen sauber und trocken halten

Ein Punkt, der speziell bei Hohlwarzen wichtig ist und in vielen Ratgebern fehlt: In der Vertiefung einer Hohlwarze kann sich Feuchtigkeit sammeln. Bleibt sie dort eingeschlossen, entsteht ein warmes, feuchtes Klima, das Wunden und Infektionen begünstigen kann.

Deshalb lohnt sich bei Hohlwarzen ein wenig zusätzliche Pflege:

Wenn die Haut trotz guter Pflege wund wird oder anhaltend brennt, finden Sie weiterführende Hinweise unter wunden Brustwarzen.

Wann Stillhütchen helfen und wann nicht

Stillhütchen werden bei flachen und eingezogenen Warzen häufig empfohlen, ihr routinemäßiger Einsatz wird aber kritisch gesehen. Sie legen sich als dünne Silikonschicht über die Brustwarze und geben dem Baby eine größere, festere Fläche zum Ansaugen.

Der Nutzen: In manchen Situationen ermöglichen sie das Andocken überhaupt erst, etwa bei sehr flachen Warzen in Kombination mit einem schwachen oder frühgeborenen Baby. Der Preis: Es besteht ein Risiko der Saugverwirrung, und die Milchbildung kann sich reduzieren, weil die Brust anders stimuliert wird. Hinzu kommt der eben beschriebene Super-Nippel-Effekt, der das spätere Anlegen an der bloßen Warze erschweren kann.

Weil das eine echte Abwägung ist, haben wir dem Thema einen eigenen Ratgeber gewidmet. Dort lesen Sie ausführlich, wann Stillhütchen sinnvoll sind, wie Sie die richtige Größe finden und wie Sie sie wieder abgewöhnen: Stillhütchen richtig verwenden.

Für den Moment reicht dieser Grundsatz: Stillhütchen sind eine Übergangslösung mit fachlicher Begleitung, keine Dauerlösung im Alleingang.

Stillen mit gepiercten Brustwarzen

Eine Frage, die überraschend oft gestellt wird: Kann ich mit einem früheren Brustwarzenpiercing stillen? In der Regel ja. Der Schmuck sollte vor dem Stillen entfernt werden, weil er eine Verschluckungsgefahr darstellt und das Andocken stören kann.

Die Stichkanäle können bei manchen Frauen dazu führen, dass beim Stillen zusätzlich Milch austritt. Das ist unproblematisch. Wenn ein Piercing sehr frisch ist oder Sie unsicher sind, ob Milchgänge betroffen sein könnten, ist das ein guter Punkt, um Ihre Hebamme anzusprechen.

Was Sie selbst tun können, bevor das Baby da ist

Falls Sie noch schwanger sind und bereits wissen, dass Sie Flach oder Hohlwarzen haben, müssen Sie nicht in Aktionismus verfallen. Die meisten Vorbereitungsmaßnahmen sind optional, und die Brust verändert sich in der Schwangerschaft ohnehin.

Wann Sie sich Unterstützung holen sollten

Manches lässt sich in Ruhe zu Hause ausprobieren. An anderen Punkten ist fachliche Begleitung die schnellere und sanftere Lösung.

SituationWas zu tun ist
Baby dockt nach mehreren Tagen gar nicht anHebamme oder IBCLC kontaktieren
Anhaltende Schmerzen beim StillenAnlegen überprüfen lassen
Wunde, blutende oder rissige BrustwarzenFachliche Begleitung, Pflege abklären
Baby nimmt nicht zu oder wirkt schläfrig beim TrinkenZeitnah Hebamme oder Kinderärztin
Fieber, Krankheitsgefühl, harter geröteter BereichÄrztlich abklären lassen

Eine IBCLC ist eine international zertifizierte Stillberaterin, also die höchste Fachqualifikation in der Stillbegleitung. Wenn das Andocken hartnäckig nicht gelingt, kann sie mit Ihnen konkrete Positionen üben.

Wenn die ersten Wochen die schwersten sind

In den ersten Tagen fühlt sich das Anlegen bei einer flachen Brustwarze manchmal wie ein Puzzle an, dessen Teile nicht zusammenpassen wollen. Was dabei leicht untergeht: Ihr Baby lernt mit jedem Versuch dazu, und Ihre Brust verändert sich. Viele Mütter berichten, dass das, was in Woche eins unmöglich schien, in Woche drei einfach funktioniert.

Sie müssen das nicht allein herausfinden. Wenn Sie mögen, teilen Sie in den Kommentaren, was bei Ihnen geholfen hat, andere Mütter in derselben Situation lesen genau danach.

Dieser Artikel dient Ihrer Information und ersetzt keine individuelle Stillberatung. Bei anhaltenden Schmerzen, Blutungen, Fieber oder Krankheitsgefühl wenden Sie sich bitte an Ihre Hebamme, eine IBCLC oder Ihre Frauenärztin.

*Dieser Artikel enthält Werbung.

Häufige Fragen zum Stillen mit Schlupfwarzen (FAQ)

Kann man mit Schlupfwarzen stillen?


Ja, in den allermeisten Fällen. Ihr Baby trinkt an der Brust und erfasst dabei einen großen Teil des Warzenhofs, nicht nur die Brustwarze. Mit den richtigen Anlege-Techniken docken auch flache und eingezogene Warzen an.

Wie merke ich, ob ich Schlupf oder Hohlwarzen habe?


Drücken Sie sanft mit Daumen und Zeigefinger auf den Rand des Warzenhofs. Richtet sich die Brustwarze auf, ist sie hervortretend. Zieht sie sich nach innen und bildet eine Mulde, handelt es sich um eine Hohlwarze.

Helfen Brustwarzenformer wirklich?


Die Studienlage ist gemischt. Bei Flach und Hohlwarzen deuten neuere Untersuchungen auf eine gewisse Wirkung hin, bei reinen Schlupfwarzen ließ sich kein klarer Effekt belegen. Ein Versuch kann sich lohnen, eine Garantie sind sie nicht.

Was tun, wenn mein Baby die flache Brustwarze nicht fasst?


Formen Sie die Warze vor dem Anlegen kurz vor, nutzen Sie die zurückgelehnte Stillposition oder pumpen Sie ein bis zwei Minuten an, damit die Warze hervortritt und sofort Milch fließt. Klappt es über mehrere Tage nicht, holen Sie eine Hebamme oder IBCLC dazu.

Sind Stillhütchen bei Schlupfwarzen sinnvoll?


Manchmal ja, als begleitete Übergangslösung, besonders bei sehr flachen Warzen und einem schwachen Baby. Sie bergen aber ein Risiko für Saugverwirrung und können die Milchbildung senken, weshalb sie nicht dauerhaft und nicht ohne Begleitung eingesetzt werden sollten.

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